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Schlaf

Schlaf

Schlaf ist unverzichtbar und eine wesentliche Voraussetzung für Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen. Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in der Bevölkerung. Ca. 25% der Erwachsenen leiden an Schlafstörungen und über 10% erleben ihren Schlaf häufig oder dauerhaft als nicht erholsam. Bei einem Teil der Betroffenen ist eine Untersuchung im Schlaflabor erforderlich, insbesondere bei Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen und bei Patienten mit bestimmten neurologischen Erkrankungen.

Untersuchungsmethoden

Polygraphie

(Messung der nächtlichen Atmung unter häuslichen Bedingungen)
Bei der Polygraphie werden während des Untersuchungszeitraumes in der Nacht verschiedenste Messwerte aufgezeichnet, die die Beurteilung der Atmung im Schlaf ermöglichen.
 Dazu gehören die Bewegung von Brust und Bauch bei der Atmung, ein EKG, die Sauerstoffsättigung, Schnarchgeräusche, die Körperlage, der Atemfluss und bei CPAP-Kontrollen der Beatmungsdruck.
Das Polygraphiegerät ist leicht und kann nachts mit einem kleinen Gurt am Körper getragen werden. Mit den erhobenen Daten kann die Atmung im Schlaf beurteilt werden, insbesondere kann festgestellt werden, ob der Patient schnarcht, ob Atempausen auftreten und ob dabei der Sauerstoffgehalt im Blut fällt.

Auf diese Weise kann die Verdachtsdiagnose eines Schlaf-Apnoe-Syndroms gestellt und eine weitere Untersuchung in unserem Schlaflabor veranlasst werden.

ESS
(Epworth Sleepiness Scale) ESS ist ein Verfahren zur Erfassung der Tagesschläfrigkeit. Durch einen kurzen Fragebogen wird ermittelt, ob es Hinweise auf eine vermehrte Müdigkeit und Schläfrigkeit am Tage gibt. Das Ergebnis des ESS deutet auf eine vermehrte Müdigkeit und Schläfrigkeit am Tage hin, wenn mehr als 10 Punkte erreicht werden. Fragebogen ESS als PDF zum Download
Schlaflaboruntersuchung
(„Polysomnographie“) Mehr Informationen finden Sie unter dem Punkt Schlaflabor.
MSLT 
(„Multipler Schlaflatenztest“)
Der MSLT wird am Tag nach einer Untersuchungsnacht im Schlaflabor durchgeführt. Die am Abend vorher angebrachten Ableitungskabel verbleiben am Patienten. Der Patient wird in 2-stündigen Abständen aufgefordert, sich zum Schlafen 20 Minuten lang hinzulegen. Im Schlaflabor wird dann erfasst, ob und wie schnell der Patient eingeschlafen ist und ob dabei Auffälligkeiten aufgetreten sind. Die erhobenen Daten erlauben eine Beurteilung der Einschlafneigung und Schläfrigkeit am Tage, was bei bestimmten neurologischen Erkrankungen wichtig sein kann.

Schlaflabor

Informationen zu den Möglichkeiten der Untersuchung und einer Nacht im Schlaflabor finden Sie auf der Seite Schlaflabor.

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